Samstag, 8. April 2017

Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben



Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben












10 Jahre ist es her, dass Richard nach dem Abitur aus dem kleinen Dorf seiner Kindheit wegzog und seine Beziehung mit Wanda zerbrach. Die kam seitdem nie wirklich über ihn weg und versteht einfach nicht, warum er nie auf ihre Briefe geantwortet hat.
Seitdem hatte sie zwar einige Beziehungen, aber niemand kam an Richard heran.

Das ganze Dorf findet, dass es an der Zeit ist, dass Yogalehrerin Wanda Richard endlich vergisst. Und ausgerechnet da kehrt Richard für einige Wochen in das Dorf seiner Kindheit zurück. Ehe er seine Facharztausbildung in der Schönheitsklinik seines zukünftigen Schwiegervaters beginnt, nimmt der frischgebackene Arzt eine Urlaubsvertretung im Dorf seiner Kindheit an. Seine Verlobte findet das bescheuert. Und schnell bekommt Richard das Gefühl, dass sie recht hat. Die Dorfbewohner benehmen sich komisch. Und Wanda bekommt er auch nie zu sehen. Wenn er sich nach ihr erkundigt, bekommt er die seltsamsten Antworten. Er kann ja nicht ahnen, dass die Dorfbewohner sich gegen ihn verschworen haben und beschlossen haben, dass Wanda auf keinen Fall erfahren darf, dass er wieder da ist.

Das Buch schildert das herrlich skurrile Leben in dem kleinen Dorf. Manches ist vielleicht etwas übertrieben, aber so entwickeln sich viele komische Situationen. Hauptsächlich verantwortlich sind dafür Wandas Großmütter, eine überkorrekt und steif, die andere hippiemäßig, Drogen nicht abgeneigt und immer auf der Suche nach einem Liebhaber und Spaß. Die beiden können sich nicht leiden, aber um Wanda zu schützen, tun sie sich zusammen, was unweigerlich zu witzigen Situationen führt.

Mir persönlich hat es etwas zu lange gedauert, bis Wanda und Richard endlich aufeinander trafen, aber die Lektüre war wirklich sehr unterhaltsam. Genau das richtige Buch für einen sonnigen Nachmittag. Locker-leicht und sympathisch, ideal zum Abschalten und Entspannen! 

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